klima-news
20.02.2010
„All-Time High” nicht haltbar
Insgesamt werden 2008 rund 8,4 Milliarden Euro (+8,3 Prozent geg. VJ) in der Haus- und Gebäudetechnik umgesetzt. Der größte Anteil entfällt dabei mit knapp 41 Prozent auf Heizungsinstallationen, gefolgt von Sanitärinstallationen (28 Prozent) und Elektroinstallationen (20,5 Prozent). Mit erbrachten Leistungen von 900 Millionen Euro 2008 haben Lüftungs- und Klimainstallationen den geringsten Anteil am Umsatzkuchen, allerdings wächst dieser Tätigkeitsbereich am raschesten (+13,5 Prozent geg. VJ). Einziger Wermutstropfen ist die Entwicklung der Nettowertschöpfung. Infolge stark gestiegener Material- und vor allem Personalkosten sinkt die Nettowertschöpfung 2008 um –0,5 Prozent-Punke auf 11,8 Prozent vom Umsatz. 2009 drehen die Erlöse ins Negative. Nach vorläufigen Zahlen sinkt der Umsatz in der Haus- und Gebäudetechnik um –3,2 Prozent geg. VJ auf 8,1 Milliarden Euro. Wesentlicher Treiber ist die schwache Nachfrage von gewerblichen und öffentlichen Auftraggebern, sowohl im Neubau als auch in der Sanierung.
Die Neubautätigkeit bei privaten Hausalten zeigt sich heuer noch stabil, aufgrund der gestiegenen Bewilligungen aus 2007/2008. Spätestens 2010 wird aber auch aus diesem Bereich weniger Nachfrage kommen. Kreutzer Fischer & Partner erwarten deshalb für 2010 eine Verdoppelung des Umsatzrückgangs auf –6,8 Prozent geg. VJ auf dann 7,5 Milliarden Euro. Damit läge man dann wieder auf dem Niveau des Jahres 2006.

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