Bronze II
Der Zweite im Bronzereigen war die Firma Maxonus aus Hall bei Admont. Das sympathische Unternehmen rund um das Ehepaar Barbara und Udo Maxonus beeindruckte die Jury mit ihrem Konzept einer durchgängigen Corporate Identity und regelmäßigen Mitarbeiterschulungen.
Bronze III
Der dritte Bronzeausgezeichnete war Stadler Energiesysteme aus Steyr. Der mutige Schritt zu einem neuen Corporate Design war erfolgreich. Auch sonst überzeugte der Öko-Energiepionier, und Birgit und Christian Stadler freuten sich sichtlich über ihren Erfolg. Silber entfiel dieses Mal, da es ex aequo zwei erste Plätze gab.
Gold I
Die oberste Stufe auf dem Podest teilten sich dieses Jahr die Marketinggiganten Opbacher aus Fügen in Tirol und Roth aus Gleisdorf. Der Familienbetrieb Opbacher schaffte es mit dem Slogan „Einer von uns“ eine starke Marke zu kreieren und ist auf ungebrochenem Erfolgskurs. 250 Mitarbeiter, 60 Lehrlinge, ein großes Werbebudget und eine Familie, die mit Zusammenhalt anpackt, sind die Stützen des Erfolgsunternehmens. Ebenso mutige wie witzige Weihnachtskarten sind nur kleine Repräsentanten der großen Serviceleistungen und der Kundennähe der Firma Opbacher. Franz Opbacher freute sich sichtlich, zum zweiten Mal hintereinander als Sieger aus diesem Bewerb hervorzugehen.
Gold II
Ebenso überzeugte diesmal die Firma Roth als Komplettanbieter. Das große Familienunternehmen mit 330 Mitarbeitern und 70 Lehrlingen ist an sechs Standorten in Wien und der Steiermark vertreten. Die Schauräume von Roth haben auch samstags geöffnet. Die Firma verfügt über einen 130 Fahrzeuge starken Fuhrpark und zählt mehr als 55.000 zufriedene Kunden. Beim dritten Anlauf gelang diesmal der große Wurf. Vorsitzender der Jury war auch dieses Jahr wieder Dir. Mag. Peter Voithofer von der KMU-Forschung Austria. Er zeigte sich sichtlich zufrieden mit den Einsendungen und unterstrich, wie wichtig es in der heutigen Zeit ist, immer vehementer auf sich aufmerksam zu machen und gleichzeitig die Wünsche der Kunden nicht aus den Augen zu verlieren. Marketing sei immer mit Innovation verbunden, und nur die Unternehmen, die das verstanden haben, wüssten auch um die Notwendigkeit von kreativen Marketingplänen und deren Umsetzung.
Fazit
Der Installateur-Marketingpreis ist zu einer Institution der Branche herangewachsen. Wir gratulieren den Siegern und muntern diejenigen auf, die es heuer nicht ganz aufs Stockerl geschafft haben, den Mut nicht sinken zu lassen es erneut zu versuchen.
(Redaktion: Martin Pechal, Gebäude Installation)
Statements
Die gebäude installation fragte einige Gäste nach der Relevanz von Auszeichnungen wie dem Marketingpreis:
Mag. Hans Emminger (ÖAG): Die ÖAG war Sponsor von der ersten Stunde an. Wir wissen also um die Bedeutung des Preises. Alle aus der Branche mit einem aktiven Marketingdenken gehören auf eine Bühne; Leider haben nach wie vor wenige die Wichtigkeit dieses Denkens erkannt.
Prof. Dr. Karl Auer (Auer Consulting): Die Branche war für Jahre tot, die Installateure waren nur als Bedarfsdecker unterwegs. Bedarf wurde gedeckt, aber zu wenig geweckt. Dies dreht sich. Ein höheres Luxusbedürfnis und der Wunsch nach Wellness zu Hause sind dabei eine große Hilfe. Auch der Preis von Gütern und Dienstleistungen ist ein sehr wichtiger Punkt.
Ing. Christian Hofer (Hoval): Marketing bedeutet für mich, sich zu differenzieren und Vorteile herauszukehren. Das ist für das Handwerk genauso wichtig wie für die Industrie. Der Preis als einziges Differenzierungsmerkmal ist zu wenig! Wir wünschen uns erfolgreiche Kunden; diese müssen sich etwas einfallen lassen, wobei wir sie gerne unterstützen.
Herbert Schwingenschuh (Conform): Der Marketingpreis ist sehr wichtig! Wir wollen die Installateure weiter motivieren, unsere hochwertigen Produkte gut zu präsentieren. Die Installateure und der Großhandel sind unsere wichtigsten Umsatzmittler.
Franz Opbacher: Der Marketingpreis ist für uns die Auszeichnung der Arbeit des vergangenen Jahres. Das ist sowohl wichtig als auch motivierend. Die Firma Opbacher steigert sich in der Art, nicht im Umfang; weg von Sponsoring, hin zu Kundenbefriedigung und Angebot!
Prok. Manfred Ceplecha (Vaillant): Innovation und Erneuerung sind nicht nur technisch, sondern auch kommunikativ wichtig. Der Marketingpreis ist die Auslotung dieser Disziplin.
Dr. Elisabeth Berger (VÖK): Marketing an sich gehört zum Wettbewerb. Dazu ist auch die Preisverleihung des Marketingpreises wichtig. Die Besten vor dem Vorhang dienen dem Rest als Ansporn.