Die bei Sohm Holzbautechnik eingesetzte Pyrtec Rostfeuerung KPT-390 mit AP-Austragung, Förderschnecke und Siloverteilförderband ist für die automatische Verfeuerung aller trockenen bis nassen Holzbrennstoffe (Holzreste, Pellets, Waldhackschnitzel bis max. W50) entwickelt worden und vereinigt auf optimale Weise die Vorteile der Unterschubfeuerung mit den Vorteilen der Rostfeuerung. Der Pyrtec-Kessel besitzt eine Feuermulde mit einem fallenden Außenrost und einem bewegten Ausbrandrost und erzielt damit optimale Verbrennungsergebnisse. Eine hitzebeständige Einschubschnecke fördert den Holzbrennstoff aus dem Spänesilo in die Feuermulde, wo er vorgetrocknet und unter genau gesteuerter Primärluftzufuhr entgast wird (Rostfeuerung). Genau gesteuerte Sekundärluft wird eingeblasen, um das Syngas vollständig zu verbrennen. Die Wärme wird dabei an den Dreifach-Wärmetauscher des Kessels abgegeben. Die Pyrtec-Rostfeuerung ermöglicht so eine perfekte Verbrennung in allen Laststufen und erzielt höchste Wirkungsgrade.
Darüber hinaus wird der Wärmetauscher des Kessels durch eine pneumatische Abreinigung mit Druckluftimpulsen periodisch gereinigt. Die „Reisezeit“ (wartungsfreier Betrieb in Stunden) des Kessels verlängert sich dadurch um ein Vielfaches. Eine umfassende Reihe von Anlagenkomponenten aus einer Hand stellt also den zuverlässigen und reibungslosen Betrieb der gesamten Anlage sicher. Darüber wacht auch die programmierbare Pyrtec-Kesselsteuerung mit modulierender Leistungsregelung und einer Verbrennungsoptimierung mittels Lambda-Sonde. Dank dieser Ausstattung und einem großvolumigen Wärmespeichertank kann die Vorlauftemperatur exakt und effizient an die Wetterbedingungen angepasst werden. Mit der Entscheidung für eine innovative und umweltfreundliche Biomasseheizung begibt sich der Unternehmer Sohm auf den richtigen „Holzweg“. Sicher geführt zwischen Leitschienen der Nachhaltigkeit. Denn diese nimmt Rücksicht auf die Erfordernisse der Gegenwart, ohne die Bedürfnisse künftiger Generationen zu gefährden.
Aktuelles Beispiel für verantwortungsbewusstes Bauen: das von Sohm Holzbautechnik gefertigte Österreichhaus im kanadischen Whistler Village. Eines ist dem Vorarlberger Visionär klar: „Jede Idee ist nur so gut wie ihre Verwirklichung.”
(Redaktion: Reinhold Seeböck, Gebäude Installation)
www.sohm-holzbau.at
Firmenporträt
14.04.2010
Holzvisionen
Mit Holz zu heizen macht unabhängig vom Ausland und stellt die Versorgung auch in Krisenzeiten sicher“, ist Thomas Sohm überzeugt. In die Holzenergienutzung investiertes Kapital zeichnet sich durch eine hohe regionale und lokale Wertschöpfung aus. Es bleibt in der Region wirksam und trägt zur Schaffung und Erhaltung von Arbeitsplätzen in strukturschwachen Gebieten bei. „Holz wächst stetig nach und ist deshalb bei einer nachhaltigen Waldwirtschaft eine immerwährende Energiequelle.
Eine vermehrte Holzenergienutzung ist daher ein wichtiger Schritt in Richtung eines verantwortungsbewussten Umgangs mit unseren Ressourcen.“ Sohm Holzbautechnik, 1990 von Thomas Sohm gegründet, ist mit dem eigens entwickelten und patentierten Produkt DD (Diagonal-Dübelholz) in allen Bereichen des Holzbaus tätig. Ihr Einsatzbereich erstreckt sich auf den Wohn- und Gewerbebau, öffentliche Bauten, Landwirtschaft und Sonderbauten in ganz Europa. 1999 erweiterte Sohm seinen Betrieb in Alberschwende auf die derzeitige Größe von 48.000 m² Produktionshallen und Büroräumlichkeiten.
Durch die eigene Produktion fallen jährlich ca. 3.500 Schüttraummeter Hackgut und Hobelspäne an. Davon werden 1.500 SchRm selbst verbraucht, der Rest wird vermarktet. Zirka 10.000 m² Produktions- und Arbeitsräume werden mit einer KÖB-Pyrtec-Holzheizung erwärmt. Als Komplettanbieter für Holzfeuerungsanlagen im mittleren Leistungsbereich von 35 bis 1.250 kW zählt das zur Viessmann-Gruppe gehörende Vorarlberger Unternehmen KÖB zu den führenden Herstellern für Biomasse-Anlagen. Für hervorragende Leistungen auf dem Gebiet moderner Feuerungstechnik und seine Innovationen im Umweltbereich wurde das Unternehmen bereits mehrfach ausgezeichnet.
Die moderne KÖB-Holzfeuerung hält problemlos die verschärften Grenzwerte der Luftreinhalteverordnung LRV ein und braucht bezüglich Umweltverträglichkeit heute keinen Vergleich zu scheuen. Bei der KÖB-Holzfeuerungsanlage entfallen auf die Brennstoffkosten etwa 50 Prozent der Gesamtbetriebskosten. Die Auswahl des Hochleistungsholzkessels KÖB-Pyrtec und die Verwendung von qualitativ hochwertigem, kostengünstigem Holzbrennstoff waren deshalb für die Optimierung der Wirtschaftlichkeit entscheidend. Waren auch die Anschaffungskosten bei Sohms Biomasseanlage höher als bei einer herkömmlichen Heizungsanlage, so werden die Einsparungen bei den Brennstoffkosten pro Wärmeeinheit in relativ kurzer Zeit zu einer Amortisation führen. Die KÖB-Pyrtec-Holzfeuerung arbeitet also mindestens ebenso wirtschaftlich wie eine Heizungsanlage für fossile Brennstoffe. Da die Brennstoffquellen der Firma Sohm HolzBautechnik jedoch heimisch sind und vor allem bereits im eigenen Betrieb anfallen, schwanken die Brennstoffkosten im Vergleich zu herkömmlichen Brennstoffen weniger stark.

Ascheaustragungsschnecke mit externem Aschecontainer. Die saubere Verbrennung lässt lediglich die im Holz eingeÂlagerten Mineralstoffe als

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