In Osteuropa und Nordamerika ging die Nachfrage im vergangenen Jahr spürbar zurück. In den für Bosch Thermotechnik wichtigen Märkten Großbritannien, den Niederlanden, Spanien und Frankreich blieb das Geschäft ebenfalls, wenn auch nur geringfügig, unter dem Niveau des Vorjahres. In Deutschland lag der Umsatz hingegen leicht über dem Wert des Vorjahres, wobei das Marktanreizprogramm und hier insbesondere der Bonus für Heizungstausch der Bundesregierung die Gesamtnachfrage stabilisierten. Obwohl die Immobilienbesitzer im vergangenen Jahr wegen der wieder günstigeren Energiepreise weniger in energiesparende Heiztechnik investierten, konnte Bosch Thermotechnik mit Solarthermiesystemen deutliche Zuwächse erzielen. Das Geschäft mit regenerativen Energien entspricht 15 Prozent des Gesamtumsatzes. Die Aktivitäten rund um Systeme zur Nutzung von regenerativen Energien und energieeffizienten Lösungen werden in den kommenden Jahren weiter konsequent ausgebaut. Im Fokus stehen dabei nicht nur Privathaushalte, sondern zunehmend auch gewerbliche und industrielle Kunden. Mit dem Zukauf von Loos, einem führenden europäischen Anbieter für hocheffiziente Dampf- und Heißwasserkessel, und dem Hersteller von Blockheizkraftwerken, Köhler&Ziegler, hat Bosch Thermotechnik sein Portfolio um neue umweltfreundliche Technologien ergänzt und seine Marktposition im gewerblichen und industriellen Segment deutlich ausgebaut.
Für das Geschäftsjahr 2010 ist Bosch Thermotechnik vorsichtig optimistisch. „Die Reduzierung der C02-Emissionen ist weltweit ein zentrales Thema, und beim Umweltschutz besteht anerkanntermaßen Handlungsbedarf. Bosch Thermotechnik liefert die dafür im Gebäudebereich notwendigen Systemlösungen. Die langfristigen Wachstumsperspektiven für unser Geschäft sind daher unverändert gut", sagte Glock. Investitionen in Zukunftstechnologien haben weiterhin Priorität. Auch im Krisenjahr 2009 blieben die Zukunftsinvestitionen mit 131 Millionen Euro auf dem Niveau des Vorjahrs. Davon entfielen 94 Millionen Euro auf Forschung und Entwicklung sowie 37 Millionen Euro auf Investitionen in Sachanlagen.
www.bosch.com
(Redaktion: Heinz Schmid, Gebäudeinstallation)





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