Erfolgsgeheimnis 1: Mut zu neuen Wegen mit Risikobewusstsein verbinden. Selbstvertrauen und Mut sind unverzichtbare, aber keine ausreichenden Voraussetzungen für Erfolg. Entscheidend ist die Fähigkeit, Risiken wahrzunehmen und realistisch zu kalkulieren, ohne dabei den Mut zu konsequent neuen Wegen zu verlieren.
Erfolgsgeheimnis 2:
Sich von der Begeisterung für eine Idee tragen lassen. Eine plausible, machbare Idee beseelt nicht nur den Unternehmer selbst. Anschaulich dargestellt entfacht sie auch bei den Mitarbeitern und danach bei Kunden jenes Feuer der Begeisterung, aus dem langfristiger Erfolg erwächst.
Rückhalt in der Krise
In die gleiche Kerbe schlug Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav in ihrer Botschaft an die Jungunternehmer/-innen: „Herz, Hirn und Hand braucht es, um am Markt Erfolg zu haben. Das heißt: eine überzeugende Idee, die in einen intelligenten Business-Plan übersetzt und schließlich tatkräftig umgesetzt wird." Niederösterreich zähle zu jenen Bundesländern, deren Wirtschaft stark (zu rund 99 Prozent) von robusten kleinen und mittleren Unternehmen geprägt sei, was dem Land in der aktuellen Wirtschaftskrise „einige Schrammen erspart" habe. Bohuslavs Versprechen an den Unternehmernachwuchs: „Wir werden den Dschungel in den Fördermodalitäten lichten. Und unsere regionalen Innovationszentren werden Ihnen auch künftighin eine Schulter zum Anlehnen bieten." Einen Trend „hin zur Mitte" in Zeiten wirtschaftlicher Instabilität ortete Wolfgang Lusak, „Mastermind" hinter der WiP-Initiative. Dementsprechend klar fiel auch das Bekenntnis zur Förderung von Unternehmensgründungen durch den Geschäftsführer des Arbeitsmarktservice in Niederösterreich, Karl Fakler, aus: „Die ‚Geheimnis des Erfolgs Tour 2010‘ unterstützt die Bemühungen des AMS, neuen Unternehmen auf die Beine zu helfen." Begleitende Unterstützung, die vor allem in den ersten drei bis fünf Jahren einer Gründung sehr wertvoll seien: „In diesem Zeitraum entscheidet sich für viele Unternehmen, ob sie am Markt Bestand haben – oder nicht." Das breite Angebot der Wirtschaftskammer für Jungunternehmer betonte Stefan Brezowich, Bereichsleiter Wirtschaftsmanagement: „Unter einem Dach beherbergen wir das Know-how für Gründungsberatungen über unterschiedlichste Branchen und Betriebstypen."
Spüren, was der Kunde braucht
Wie sich die Erfolgsfaktoren „regionale Identität" und „aufeinander zugehen" im unternehmerischen Umfeld leben lassen, demonstrierte WimTec mit dem Abschluss des Events: Die Verkostung edler Moste und Schnäpse bereicherte das Buffet – und beflügelte die Gespräche.
(Redaktion: Gebäudeinstallation)






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