20.07.2010
Photovoltaik-Aktion 2010: Eine Zwischenbilanz
Vor kurzem startete nun auch die Steiermark als letztes Bundesland in den Vergabeprozess der Photovoltaik-Förderaktion 2010. Wie in allen acht Bundesländern zuvor verlief auch hier der Start ohne Probleme und nach nur wenigen Stunden waren bereits mehr als 3.500 Interessierte registriert. Bundesweit wurden bis her etwa 6.200 Anträge in der 2. Stufe eingebracht. Erfreut zeigt sich Umweltminister Nikolaus Berlakovich über diese Zahlen: „Dies ist ein wichtiger Schritt für die österreichische Klimapolitik: Unser Ziel ist es, von ausländischen Energieimporten unabhängiger zu werden. Diesem sind wir nun wieder ein Stück näher“.
Auch Ingmar Höbarth, Geschäftsführer des Klima- und Energiefonds sieht die Verdoppelung des Budgets im Vergleich zum Vorjahr auf 35 Millionen Euro als wichtig und richtig: „Das zeigt die sehr gute Resonanz auf die Aktion. Mit dem aktuellen Stand können österreichweit zirka 5.700 Anlagen errichtet und damit Strom für durchschnittlich 6.800 Haushalte erzeugt werden. Das ist gut für unser Klima und für unsere Wirtschaft.“ Höbarth fordert aber auch gleichzeitig dazu auf, sich vor allem in den Bundesländern Wien, Burgenland, Kärnten, Vorarlberg und Niederösterreich noch für die Förderung einer PV-Anlage zu bewerben, da hier noch Fördermittel zur Verfügung stünden.
Einreichungen im Überblick:
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Hintergrundinfo:
Zielgruppe der „Förderaktion Photovoltaik 2010“ sind ausschließlich private Haushalte, die eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung bis fünf Kilowatt-Peak installieren wollen. Die Förderaktion läuft in ganz Österreich noch bis 31. Augst. Der Vergabeprozess sieht ein zweistufiges Verfahren vor: In einer ersten Stufe erfolgt die Registrierung der grundlegenden Daten und Vergabe der Platzierung im jeweiligen Bundesland.
In einer zweiten Stufe werden die genauen Einreichdaten und benötigten Dokumente eingegeben bzw. hochgeladen. Hierfür hat der Förderwerber drei Tage Zeit. Voraussetzung für eine gültige Einreichung ist ein verbindliches Angebot. Anträge werden bis Ende August geprüft, Dubletten und fehlerhafte Anträge ausgeschieden. Danach erhält der Förderwerber einen Vertrag, der innerhalb von sechs Wochen angenommen werden muss, damit die Förderung endgültig zustande kommt.
Sämtliche Informationen unter: www.klimafonds.gv.at/photovoltaik

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