23.08.2010
In der Zielgeraden!
„Die Vergangenheit ist fossil, die Zukunft erneuerbar. Um den Umstieg zu beschleunigen, haben wir die Fördermittel für Photovoltaikanlagen heuer beinah verdoppelt. Meine Vision ist ein energieautarkes Österreich, in dem wir die gesamte Energie selbst erzeugen. Mit diesen über 4000 zusätzlichen Sonnenenergieanlagen kommen wir diesem Ziel wieder einen Schritt näher“, so Umweltminister Nikolaus Berlakovich.
Antragsteller können ab sofort unter www.klimafonds.gv.at nachsehen, ob ihr Antrag bei der ersten Entscheidungswelle berücksichtigt wurde. Sehr bald werden alle Antragsteller Gewissheit haben, denn am 31. August endet die heurige Förderaktion „Photovoltaik-Anlagen 2010“ des Klima- und Energiefonds, danach wird über die restlichen Anträge entschieden und die Förderverträge werden verschickt.
In allen Bundesländern bleibt es aber bis zum Schluss spannend: Mehr als 10.500 Anträge von rund 6.400 Förderwerbern wurden online gestellt und 6.527 Anträge im 2. Schritt durch das Hochladen aller benötigten Dokumente finalisiert. Gleichzeitig stornierte man 356 Ansuchen bzw. wurden diese zurück gezogen. „Fördergelder sind in Niederösterreich und Wien noch ausreichend vorhanden, im Burgenland und Kärnten wird es bereits eng, da gehen sich nur mehr wenige Anträge aus. In allen anderen Bundesländern wurden die Budgets erfreulicherweise bereits voll ausgeschöpft. Dies unterstreicht, dass die Verdoppelung auf 35 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr eine gute und richtige Entscheidung war. Die Österreicher wollen die klimafreundliche Zukunft unseres Landes aktiv mitgestalten“, freut sich Klima- und Energiefonds-Geschäftsführer Ingmar Höbarth.

Hintergrundinfo:
Zielgruppe der „Förderaktion Photovoltaik 2010“ sind ausschließlich private Haushalte, die eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung bis fünf Kilowatt-Peak installieren wollen. Die Förderaktion läuft österreichweit noch bis 31. August. Der Vergabeprozess sieht ein zweistufiges Verfahren vor. In der ersten Stufe erfolgt die Registrierung der grundlegenden Daten und Vergabe der Platzierung im jeweiligen Bundesland. Erst in der zweiten Stufe werden die genauen Einreichdaten und die benötigten Dokumente eingegeben bzw. hochgeladen. Dafür haben die Förderwerber drei Tage Zeit. Voraussetzung für eine gültige Einreichung ist ein verbindliches Angebot. Anträge werden bis Ende August geprüft, Dubletten und fehlerhafte Anträge ausgeschieden. Danach erhält der Förderwerber einen Vertrag, der innerhalb von sechs Wochen angenommen werden muss, damit die Förderung endgültig zustande kommt. Die Vergabe der Mittel erfolgt in der Reihenfolge des Eintreffens der vollständigen Anträge.
Sämtliche Informationen unter: www.klimafonds.gv.at/photovoltaik

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