30.08.2010
Energieeffizienz in den Mittelpunkt
Die seit Mai 2009 bestehende Förderinitiative für Brennwertkessel geht auf eine freiwillige Vereinbarung der Mineralölwirtschaft mit dem BMWFJ zurück. Darin verpflichtet sich die Mineralölwirtschaft, bis 2016 insgesamt 2.100 GWh und damit mehr Energie als alle anderen Energieträger zusammen einzusparen. Für das durch die „Heizen mit Öl GmbH“ durchgeführte Kesseltauschprogramm werden keine öffentlichen Gelder verwendet. Dafür haben sich die Konsumenten dank der Einsparungen beim Heizölverbrauch bereits 15 Mio. erspart.
Praxistauglich
Einmal mehr stellt die Mineralölwirtschaft klar, dass die Energieeffizienz in den Mittelpunkt gestellt werden muss. Bester Beweis für ihre Lebensnähe und Praxistauglichkeit ist der Erfolg der Förderaktion für moderne Brennwertkessel. Von Mai 2009 bis Mai 2010 konnten dank der „Heizen mit Öl-Förderaktion“ etwa 10.800 alte Ölkessel (mind. 10 Jahre alt) gegen moderne Brennwertkessel ausgetauscht werden. Damit sparen Hausbesitzer jedes Jahr bis zu 40 Prozent beim Verbrauch und leisten gleichzeitig einen wesentlichen Beitrag zu mehr Energieeffizienz. Ins Leben gerufen wurde die Energieeffizienz- und Klimaschutz-Initiative von den Unternehmen der Mineralölindustrie und des Energiehandels.
Auf Erfolgskurs
„Der Erfolg der Förderaktion hat auch uns selbst überrascht. Er zeigt aber, wer einmal die Vorteile einer Ölheizung kennengelernt hat, der möchte auch in Zukunft nicht auf Zuverlässigkeit und Komfort verzichten. Einmal vollgetankt, ist man unabhängig von den Entwicklungen der Energiemärkte“, zeigt sich Mag. Martin Reichard, Geschäftsführer der Heizen mit Öl GmbH, von den positiven Auswirkungen der Förderaktion überzeugt. Neben Komfort und Unabhängigkeit, schätzen die Kunden vor allem den schnellen und kostengünstigen Kesseltausch, der ohne bauliche Maßnahmen innerhalb weniger Stunden erfolgt. Und dank der Verbrauchsersparnis haben sich die Kosten für den Kesseltausch bereits nach wenigen Heizsaisonen amortisiert. Die Umstellung auf andere Energieträger würde leicht das Doppelte kosten.
2011 geht Förderaktion weiter
Heuer können leider keine neuen Förderanträge mehr bewilligt werden, da der Fördertopf für 2010 bereits ausgeschöpft ist. Vollständig ausgefüllte Anträge werden allerdings weiterhin angenommen und in der Reihenfolge des Einlangens bereits für 2011 in Evidenz gehalten. Im Jänner 2011 erfolgt dann die Prüfung der Anträge und die Antragsteller werden über die mögliche Bewilligung und deren Höhe für 2011 verständigt.
Zu beachten: Die Energieeffizienz- und Klimaschutzinitiative der österreichischen Mineralölwirtschaft läuft noch bis 2016!
Das Antragsformular und Richtlinien unter www.heizenmitoel.at

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