10.10.2011
Markanter vorteil
Von Sonne und Wind abgesehen, die zum Nulltarif zur Verfügung stehen, sind in Österreich die Holzbrennstoffe mit Abstand die günstigsten Energieträger. Diese Preisschere wird aller Voraussicht nach bei zukünftigen Entwicklungen auf dem Energiesektor erhalten bleiben, eben auch dann, wenn die Holzbrennstoffe unvermeidlicherweise mit der allgemeinen Teuerung mitziehen.
Ein Vergleich der Kosten einer Kilowattstunde Wärme aus diversen Energieträgern, erhoben im Juli dieses Jahres, sagt genug. Die Werte in der folgenden Tabelle sind dem Beitrag „Wärmequelle für das kleinere Börserl“ in „Ökoenergie” Nr. 83/2011, Seite 7, entnommen.
Diese Gegenüberstellung sollte bei Neuanschaffungen oder Umrüstungen von Heizungen dazu motivieren, als Energieträger Holzbrennstoffe zu wählen. Nicht selten wird eingewendet, die niedrigeren Preise der Holzbrennstoffe seien zwar unbestritten, aber die Investition in eine entsprechende Heizanlage sei eine zu hohe Hürde.
Dazu jedoch ein Beispiel:
Für einen Haushalt mit 20.000 kWh jährlichem Wärmeverbrauch betragen laut obiger Tabelle die Heizkosten mit Heizöl EL 1.866 Euro, mit Pellets nur 928 Euro. Das bringt eine Ersparnis von 938 Euro pro Jahr.
Geht man von einer Zentralheizung mit 10 kW aus, kann die Anschaffung einer Ölheizanlage mit etwa 10.000 Euro, die einer Pelletsanlage mit etwa 15.000 Euro veranschlagt werden, in beiden Fällen inklusive Tankraum und Heizkreisverteilung ohne Ust. Der Mehrpreis der Pelletsanlage wird bereits nach etwa fünf Jahren eingespielt. Mit Förderungen – die wohl auch weiterhin verfügbar sein werden – amortisiert sich die höhere Investition in die Pelletsanlage schon wesentlich früher.

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