25.03.2009
Digitale Technik im Badezimmer
Computern und dem Internet.
Diesen globalen Trend ermittelte eine Online-Umfrage, die im Auftrag von Ideal Standard International, einem der führenden Hersteller von innovativen und designorientierten Lösungen für das Bad, durchgeführt wurde. Bei der Online-Umfrage von Synovate, einem führenden globalen Marktforschungsinstitut, wurden mehr als 5.000 Verbraucher zwischen 15 und 70 Jahren zu verschiedenen Themen rund ums digitale Badezimmer befragt. Die Fragestellung war, welche technischen Spielereien für das Badezimmer gewünscht oder zurzeit schon genutzt werden.
Die Umfrage deckt die 14 wichtigsten Märkte in Europa, dem Mittleren Osten, Afrika sowie Asien ab. Laut dieser Umfrage nutzen acht von zehn der befragten Konsumenten derzeit mindestens ein elektronisches Gerät im Badezimmer. Am beliebtesten sind digitale Personenwaagen und mobile und schnurlose Geräte wie MP3-Player. Sechs von zehn Personen gaben an, dass sie mehr Zeit im Bad verbringen würden, wenn es mit digitalen Produkten für Kommunikation, Unterhaltung und Wellness, ausgestattet wäre.
Acht von zehn Befragten haben die Absicht, in nächster Zukunft ein technisches Produkt für das Badezimmer anzuschaffen. „Die Ergebnisse dieser Umfrage verdeutlichen eine bedeutende gesellschaftliche Entwicklung”, sagt Catherine Teirlynck, CMO bei Ideal Standard International. „Das Badezimmer wird häufig als der letzte sichere Zufluchtsort in einer stressigen Umwelt gesehen. Diese Umfrage bestätigt, dass digitale Produkte im Badezimmer nicht als Eindringlinge wahrgenommen, sondern vielmehr als willkommener, neuer fester Bestandteil im Badezimmer gesehen werden.”
www.idealstandard.at
Wichtige Einflussfaktoren auf das Konsumentenverhalten
1. Land: In europäischen Ländern scheinen sich die Befragten am meisten für Gewichtskontrolle zu interessieren. In Deutschland, Italien und Belgien werden digitale Personenwaagen am stärksten gewichtet.
2. Geschlecht: Im Badezimmer trotzen Frauen dem Klischee, nicht so technikaffin zu sein wie Männer. Insgesamt 10,6 Prozent der Frauen nutzen digitale Produkte fast ebenso häufig wie Männer (9,7 Prozent). PDAs, Computerspiele, DVD-Player sowie das Internet werden hauptsächlich von Männern genutzt, Frauen verwenden am häufigsten Telefone, Personenwaagen und tragbare Musikspieler. Beim Fernsehen im Badezimmer sind Frauen und Männer einer Meinung (11 Prozent zu 10 Prozent).
3. Motivation: 21 Prozent der Befragten nutzen digitale Produkte im Badezimmer, „um unterhalten zu werden”. Am häufigsten dienen hierzu TV, Radio, DVD- und CD-Player, MP3-Player und elektronische Spielekonsolen. „Zeitersparnis” (53–56 Prozent), „um erreichbar zu sein” (25–29 Prozent) und „um mehr Privatsphäre zu haben” (19–22 Prozent) zählen zu den wichtigsten Gründen, warum die Befragten ihr Mobil- oder schnurloses Festnetztelefon im Bad benutzen.
4. Alter: Junge Menschen sind von Unterhaltungselektronik angezogen (46 Prozent) und auch 40 Prozent der Familien, die Kinder im Teenager-Alter haben, haben eine Tendenz, das Bad mit technischen Produkten auszustatten.
5. Technik: In Südkorea haben 30 Prozent der Konsumenten einen Fernseher im Badezimmer. Auch bei der Verwendung von Mobiltelefonen im Badezimmer ist Südkorea mit 65 Prozent Spitzenreiter, dicht gefolgt von Russland (60 Prozent). Vor allem in Ländern wie Belgien, Frankreich und Deutschland verliert auch das Radio seinen Charme nicht.
6. Potenzial: In den Bereichen Kommunikation (76 Prozent), Unterhaltung (75 Prozent) und Wellness (73 Prozent) würden sechs von zehn Verbrauchern mehr Zeit im Badezimmer verbringen, wenn sie dort mehr digitale Produkte zur Verfügung hätten.
aus: GebäudeInstallation 03/09, S. 24

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