Interview
22.12.2009
Grünes Design und Neue Medien
Text: Martin Pechal
Sie sind seit kurzem Kaldewei-Geschäftsführer für Österreich; bitte beschreiben Sie kurz Ihren Werdegang und verraten Sie uns ein wenig Persönliches! Ich bin seit 2006 im Unternehmen Kaldewei, als Objektmanager. Seit August 2009 Geschäftsführer der Kaldewei Österreich GmbH. Davor habe ich den Vertrieb in Österreich für die Badmöbelfirma Ardino gemacht. Ich bin 36 Jahre, lebe und arbeite von Salzburg aus.
Wie verlief das für viele krisengerüttelte Jahr 2009 für Kaldewei? Nach anfänglichen Schwierigkeiten hat sich ab dem Zweiten Quartal eine positive Entwicklung für Kaldewei in Österreich dargestellt. So werden wir Ende 2009 das Jahr mit einem deutlichen Plus zum Vorjahr abschließen!
Wie sehen Ihre Pläne als Geschäftsführer für die Zukunft aus? Was planen Sie konkret für 2010? Die Mannschaft der Kaldewei Österreich GmbH ist nun mit Peter Schindler seit 01. 10. 2009 vollständig und somit komplett neu aufgestellt. Mit den neuen Produkten „Bassino” und „Piatto”, die auf der ISH in Frankfurt vorgestellt wurden, und der neuen, superflachen „Conoflat”, die im September 2009 erschienen ist und sehr großen Zuspruch der Kunden bekommt, sehen wir dem Markt für 2010 äußerst positiv entgegen und gehen davon aus, dass sich die positive Entwicklung sowie die positive Stimmung in Österreich gegenüber Kaldewei im Jahr 2010 fortsetzen wird.
Wird sich Kaldewei an der Oase-Bad-Kampagne beteiligen? Bis dato hat Kaldewei an der Oase-Bad-Kampagne nicht teilgenommen, was aber nicht heißt, dass wir dies für die Zukunft nicht ändern wollen. Derzeit arbeiten wir an den Beteiligungen für 2010, welche in Kürze verabschiedet werden.
Ihre Meinung zu Kooperationen im Allgemeinen? Kooperationen ergeben generell Sinn. Ich habe vor zwei Jahren u. a. mit Unternehmungen rund um das Objektgeschäft Kooperationen aufgebaut, die sich mittlerweile in Kontakten, Netzwerkgeflechten und auch in Umsätzen absolut positiv herausgestellt haben.
Inwieweit nützt Kaldewei neue Medien; Sichwort Web 2.0 – Facebook, Twitter, Youtube etc.? Ich persönlich wie auch sehr viele Mitarbeiter von Kaldewei nützen z. B. Xing! Meines Erachtens ein absolut gutes Medium zur Pflege der geschäftlichen Kontakte. Facebook und Ähnliches sehe ich eher als private Plattformen, die Spaß machen, aber eines großen Zeitaufwandes bedürfen. Diese werden von mir nicht genützt.

Marcus Mascha, neuer Geschäftsführer von Kaldewei Österreich
Wohin geht der Trend im Bad? Wie gesagt, der Trend geht klar in Richtung Design und Qualität! Mit unseren Produkten der Serien „Ambiente” und „Avantgarde” erfüllen wir sicher die Ansprüche unserer Kunden und werden uns auch in diesem Segment durch neue, innovative Produkte weiterentwickeln und am Markt als Pionier und Stilikone weiterhin behaupten.
Kaldewei hat als erstes Unternehmen das „Green Building“-Zertifikat erhalten. Wie sehen Sie die Bedeutung dieses Gütesiegels in Österreich? Green Building ist eine sehr spannende Geschichte. Im Objektbereich der gehobenen Hotellerie ist das jetzt schon ein Thema, die Bestimmungen der umweltgerechten Produktion bis hin zur umweltfreundlichen Entsorgung der Produkte. Auch im Wohnungsbau und Bürogebäude, letztendlich bei allen künftig entstehenden Gebäude wird Green Design eine sehr wichtige Rolle spielen. Umso stolzer sind wir darauf, die Ersten zu sein, die die Bestimmungen der Green Buildings erfüllt.
Warum ist Kaldewei nicht auf der „Aquatherm“? Wir sind vertreten, allerdings nicht als Einzelaussteller, sondern mit den Großhandelspartnern und auf dem von Ihnen organisiertenDesignpark!
Ihre ganz persönlichen Wünsche für 2010? In erster Linie gesund bleiben! Geschäftlich: Wenn die Entwicklung am österreichischen Markt im nächsten Jahr so weitergeht, wie dieses Jahr zu Ende gehen wird, können wir absolut positiv und zufrieden in die Zukunft blicken.
www.kaldewei.at

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